Sonntag, 18. März 2012

Die offizielle Presseinfo: Anne-Marie Flammersfeld bezwingt die trockenste Wüste der Welt



Mit einer Laufzeit von 29 Stunden und 47 Minuten gewinnt Anne-Marie Flammersfeld als beste Frau das erste Rennen des 4 Desserts Race. Die 33-jährige verteidigte das Gelbe Trikot der Führenden über die gesamten 250 Kilometer durch die Atacamawüste in Chile. Im Ziel hatte sie gut eine Stunde Vorsprung vor der Zweitplatzierten.

„Es ist eine überwältigende Erfahrung, durch diese fantastischen Landschaften zu laufen. Endlose Flächen, langegezogene Sanddünen, ausgetrocknete Flussbetten und dazwischen immer wieder dieser teilweise harte und teilweise weiche, braune, von Salzablagerungen durchzogene Boden – wie ein riesiger Schokoladenkuchen. Meine Strategie war es, mein eigenes Tempo zu halten und das Abenteuer zu genießen. Das war nicht einfach, weil ich das Gelbe Trikot die gesamte Zeit trug und der Druck von Etappe zu Etappe größer wurde. Die körperlichen und psychischen Anstrengungen waren enorm, aber das Grinsen in meinem Gesicht und der Spaß sind geblieben“, sagte Anne-Marie Flammersfeld nach dem Wüstenlauf.

Alle Athleten mussten sich über die sieben 30-40 Kilometer langen Etappen selber verpflegen. Schlafen und den durch die extreme Belastung schmerzenden Körper versorgen konnten die Teilnehmer aus aller Welt in Zelten, die vom Veranstalter bereitgestellt wurden.

Insbesondere die anderen Läufer und die gute Ausrüstung ihrer Sponsoren hätten geholfen die 250 Kilometer durchzuhalten, berichtet Flammersfeld. „Nach dem zweiten Tag hatte ich eine Krise. Ich wollte alles hinschmeißen. Die riesigen, endlosen Sandflächen nahmen mir teilweise den Mut weiterzulaufen, aber meine Mitstreiter haben mich motiviert weiterzumachen. Auch die hohe Qualität der Ausrüstung war entscheidend. Ohne die platzsparende, energiehaltige Nahrung und die hochwertige Kleidung meiner Sponsoren hätte ich es nicht geschafft. Und dann war da natürlich noch Paulchen, das Wappentier der Paulchen Esperanza Stiftung, die ich mit meinem Lauf unterstütze. Er war die ganze Zeit bei mir. Danke an alle, die dieses Abenteuer möglich gemacht haben. Ich freue mich auf die nächste Wüste im Juni!“ 

Das Rennen durch die Atacamawüste ist das erste von vier Rennen des 4 Deserts Race, bei dem die Teilnehmerinnen insgesamt 1000 Wüstenkilometer zurücklegen. Die Wüste Gobi in Zentralasien ist das nächste Ziel der Extremsportler. Das Rennen beginnt am 10 Juni 2012.

Mittwoch, 29. Februar 2012

Sonntag, 26. Februar 2012

Countdownwoche


Irgendwie bekomme ich das Grinsen nicht mehr aus meinem Gesicht. In der letzten Woche habe ich so viel über mich selber lachen müssen, dass ich meinte, wahnsinnig zu werden. Vielleicht bin ich auch ein wenig überdreht. Aber wer von euch hat schon mal eine Rolle WC Papier auf der Küchenwaage abgewogen? Mit Papprolle wiegt mein Exemplar ca. 120 Gramm, ohne nur noch 110 Gramm. Trotzdem noch zu viel. Also werden die Blätter einzeln gezählt. Und ja, ich muss auch mein eigenes WC Papier mitnehmen! Zudem habe ich den Stiel der Zahnbürste mit meinem Brotmesser abgesäbelt und jegliche Etiketten aus den Kleidern rausgeschnitten. Meine Schwägerin riet mir zum Thema Gewichtsmanagement, ich solle doch noch die Borsten der Bürste kürzen. Auf jeden Fall passt alles in meinen roten Rennrucksack. Und vielleicht nehme ich doch noch ein paar mehr Blätter WC Papier mit; falls ich sie nicht brauche, kann ich ja ein Tagebuch schreiben.  
In dieser Woche stand eigentlich Relaxen auf dem Plan. Die sogenannte „Taperingphase“: die Belastung wird auf ca. 1/3 heruntergefahren, sprich, von den ehemaligen knapp 150km durfte ich nur noch ca. 50km rennen. Am Anfang der Woche war es noch ein recht entspanntes Gefühl. Hier und da mal einen kleinen lockeren Lauf, nichts Wildes… Und tatsächlich machte ich es mir auch mal auf einer Parkbank zwischendurch bequem! Als es dann auf die Wochenendplanung zuging, wurde ich doch zunehmend unruhiger. Was mache ich wohl an einem Samstag und an einem Sonntag, wenn ich nicht 30-50km rennen kann? Die Macht der Gewohnheit ist schon ziemlich interessant. Ich vereinbarte mit mir selber also einen neuen Plan. Samstag stand statt der Skitour eine kleine Runde auf den Hahnensee an (dafür aber mit vollem Gepäck und Schnee wie Schmierseife) und am Sonntag Ruhetag. Die restliche Zeit (und das ist dann auf einmal verdammt viel Zeit!) nutze ich, um meinen Rucksack diverse Male ein,- und wieder auszupacken und eine Liste mit Dingen anzufertigen, die ich noch unbedingt vor meiner Abreise erledigen muss. Und am Sonntag war es dann soweit: Keine Bewegung! Die Kutscher im Val Fex haben sicher eine Vermisstenmeldung aufgegeben, da ich nicht wie gewohnt durch das Tal gesprintet kam! Und auch andere Einheimische werden sich sicher gefragt haben: `Wo ist wohl das Mädchen mit dem schweren Rucksack?`
Ich kann mich echt nicht mehr erinnern, wann ich zuletzt einen kompletten Tag ohne Bewegung erlebt habe. Sicherlich könnte ich nun im Trainingstagebuch nachschauen; aber ich tippe mal ohne Buch darauf, dass es wohl irgendwann im September gewesen sein muss. Man muss natürlich wissen, dass  ich täglich mit meinen Klienten trainiere; und auch das ist Training und keine Pause für mich! Aber anscheinend habe ich die Trainingsplanung so hinbekommen, dass ich a) verletzungsfrei (ok, der Hexenschuss zählt nicht!) geblieben bin und b) mich ziemlich fit fühle. Wie es mir dann in der Wüste ergehen wird, sei dahin gestellt. Aber vor der Distanz eines Marathons fürchte ich mich nun nicht mehr…
Ich habe in meinem Hirn sicherlich eine grosse Kommode mit vielen Schubladen angelegt, in die ich unterschiedliche Geschichten, Situationen und Gegebenheiten gepackt habe. Auch wenn ich jetzt schon die eine oder andere Schublade öffne, muss ich unwillkürlich lachen. Es scheint also zu funktionieren. Welche Geschichten sich dahinter verbergen, werde ich vielleicht mal in meinem Buch veröffentlichen, welches ich im Anschluss an das Projekt „4 deserts in einem Jahr“ schreiben werde. Ich habe in der Vorbereitungszeit einiges über mich und andere Menschen gelernt. Krisen kommen und gehen und gehören genauso zum Leben, wie die schönen Momente. Wichtig ist dann immer wieder das richtige Krisenmanagement und dass man auf den eigenen Körper und den Geist hört. Die Bauchstimme weiss meistens schon vorher Bescheid; bis es die Kopfstimme gehört hat, vergeht aber oft ein Moment. Und später sagt man: `ach das hatte ich doch sowieso schon im Gefühl.` Ich freue mich, dass ich nun endlich meinen ersten Wüstenlauf starten kann! RocknRoll!
Mein Blog wird auch weiterhin aktualisiert und ich werde von meinen Erlebnissen während des ersten Rennens in der Atacamawüste berichten.
Hier nochmals die Fakten:
Start: 4.3., Ziel: 10.3., Distanz: 250km.
Alle Infos und News auch unter: www.4deserts.com
Hier mein Musiktipp: 





Sonntag, 19. Februar 2012

Trainingsumfang reduziert, Nervosität erhöht

Von heute an gezählt sind es nur noch 11 Tage bis zum Abflug und 15 Tage bis zum Rennstart. Ich habe einige Kleinigkeiten in dieser Woche organisieren können, womit sich die Nervosität bis zum Wochenende zunehmend legen konnte. Mein Einkauf im Reformhaus war dann auch ganz speziell. Auf die Frage, ob man mir helfen könnte, versuchte ich in einer kurzen Version mein Anliegen und mein Projekt zu schildern: „Ich suche Lebensmittel, die sehr leicht sind und wahnsinnig viele Kalorien haben!“ Geschäftsführerin Simone Fahrni machte etwas grosse Augen; bedient sie doch sonst eher Kunden, die genau das Gegenteil wollen. Ich bekam einen geflochtenen Korb in die Hand gedrückt und zusammen durchforsteten wir die Regale auf der Suche nach meinen beschriebenen Produkten. Sesamriegel, Nussguetzlis, Rosinen und als Kalorienbombe eine Mandelfruchtschnitte, die mit 100g auf 460kcal kommt! Somit hätte ich meine „Extrakalorien“ auch zusammen. Ich kann mich ja nicht nur von Riegeln und Gels ernähren. Es müssen auch Lieblingssüssigkeiten dabei sein, um die Seele zu beruhigen.
Aber dann sollte auch wirklich mal langsam alles an Equipment zusammen sein.

In dieser Woche war auch ein Fernsehteam vom „ZDF Kultur“ hier bei mir und hat eine Dokumentation meiner Vorbereitungen gedreht. Am Dienstag, 21.2. ist diese auf ZDF Kultur um 20:00 Uhr zu sehen. Mein geplanter Fernsehauftritt bei Thomas Gottschalk wurde dann doch noch in letzter Sekunde wieder abgesagt, da die Einschaltquote nicht stimmt. Thommy weiss ja nicht, was ihm mit mir entgeht… 
Zudem habe ich noch Prof Georg Predel von der Deutschen Sporthoschule Köln hier im Engadin getroffen und habe mit ihm letzte Details bzgl. der Flüssigkeitsaufnahme und Elektrolyte besprochen. 

Mein Trainingsumfang reduzierte sich in dieser Woche schon um ca. 50km. Montag war Pause angesagt. Das mentale Training mit Dr.med.Elisabeth Nagel ist sicherlich aber genauso intensiv wie ein echter Lauf. Am Dienstag waren dann einige Lauf- und Skitourenszenen für das Kamerateam zu drehen, was bedeutete, dass ich 20-30 Mal immer wieder einen Berg rauf- und runter laufen durfte, bis die richtige Szene im Kasten war. Zudem war ich mit dem Kamerateam noch in der Sauna trainieren: mit Stepper und Trinkflasche, ohne Rucksack… Mittwoch ging es zuerst mit einer Kundin auf die Laufstrecke und dann nochmals auf ein 20km langes Fahrtspiel bergauf- und bergab. Donnerstag war das Wetter am Nachmittag so herrlich, dass ich zum Sonnenuntergang auf den Hahnensee gesprintet bin und mich von der untergehenden Sonne habe tragen lassen. Der Freitag stand auch ganz im Zeichen meiner Trainingskunden, so dass ich für mein eigenes Training keine Zeit mehr gefunden habe. Aber das Training mit den Kunden ist natürlich auch für mich immer wieder eine gute Gelegenheit, die Bauch,- und Rückenmuskeln zu trainieren! Samstag durften die Telemarkski wieder einmal auf die Piste. Das Wetter zeigte sich nach einer fast dreiwöchigen Kälteperiode zum ersten Mal mit Temperaturen über Null! Das Training mit den Telemarkski ist jedes Mal ein Training für meine Oberschenkel und das Gleichgewicht. Und es macht unglaublich viel Spass! Abends ging es dann mit Prof. Reinhard Ketelhut und Gefolgschaft ins Restaurant „Laudinella“, wo Mohammed schon eine Fischplatte für uns vorbereitet hatte. Somit war der Grundstein für meinen heutigen Longjog auch gelegt.Und auch hier durften Fachgespräche über Elektrolyte und diverse andere Themen nicht fehlen!
Am Sonntag war meine Ultralauf-Freundin Gabi aus Züri war zu Besuch und wir machten die Tour ins Val Fex und retour (41km). Mit Gabi`s lustigen Geschichten flogen die Kilometer nur so an uns vorbei und schwuppdiwupp war ich auch schon wieder zu Hause. Das Regenerationsprogramm läuft mittlerweile einstudiert ab: Rucksack weg, Schuhe aus. Proteinshake mixen, Badewasser einlassen. Nasse Klamotten ausziehen, Shake trinken. Die Gelenke mit Spirea-Sportöl von Soglio einreiben und ab in die Wanne. Danach chillen und ca. 2 Stunden später etwas essen (meistens Pasta all`arrabiata und Salat). Und viel trinken!!

Auf meinem heutigen vorerst letzten Longjog habe ich die letzten Monate nochmals Revue passieren lassen. Es ist schon erstaunlich, wie sich mein Körper an all die Belastungen gewöhnt hat. Und auch wie mein Hirn sich immer wieder auf die neue Herausforderung einstellt. Mittlerweile kann ich nach den 41km locker noch weiterrennen. Natürlich schmerzen die Beine irgendwann etwas. Aber es ist längst kein Schmerz, der mich zum Anhalten zwingen müsste. Entscheidend ist immer die Phase der Regeneration. Wenn ich hier gut arbeite, spüre ich am nächsten Tag kaum bis nichts. Ich bin nun voller Vorfreude, dass es bald endlich losgeht. Und was ich immer wieder feststelle ist, dass mir das Lachen nicht vergangen ist. Und so wird es auch im Wettkampf sein….
Was ich auch immer wieder sehr erfreulich und teilweise auch erstaunlich finde ist die Unterstützung von sehr vielen verschiedenen Personen.Sei es durch aufmunternde Motivationskicks von Freunden, lustige Emails und Postkarten oder durch wildfremde Menschen, die ich auf meinen Läufen treffe. Aber auch die spontane Zusage der finanziellen Unterstützung durch meine Gönnerinnen und Supporter. Und administrative Hilfe, um den Sponsorendschungel zu durchforsten. Und und und. Vielen Dank, Grazia fitg per tut!

Mein Musiktipp: Nix für weiche Ohren!!
Die Alpakas im Fextal grinsen mir zu!


Fischplatte a la Mohammed vom Hotel Laudinella

Fischparty mit Prof Reinhard und Basti
Schweisstreibende Angelegenheit im Hotel Randolins..

Sonntag, 12. Februar 2012

Noch 21 Tage…

...dann geht es in die Atacamawüste. Ich kann es mittlerweile nicht mehr verbergen: ich bin extrem nervös. Ich habe das Gefühl, die Zeit rast im D-Zug ohne Halt an mir vorbei. Und der Berg der Organisation ist doch höher, als ich dachte. Aber das ist auch typisch für mich: Ich lasse Dinge manchmal gerne etwas schleifen, um dann in Nacht- und Nebelaktionen mit erhöhtem Blutdruck und gesteigertem Kaffeekonsum alles noch parat zu machen. Endlich habe ich es mal geschafft, das Equipment anhand der Liste zusammen zu suchen. Das Internet ist ja für manche Dinge echt praktisch, aber es kann auch ziemlich an den Nerven ziehen. Bei meiner Suche nach diversen Kleinartikeln ist mir immer wieder der Hut hochgegangen. Der eine Shop liefert nicht in die Schweiz, der andere hat eine Mindestbestellmenge von 60 Euro und wieder ein andere verlangt 50 Euro Versandgebühr für die Lieferung in die Schweiz. Dabei wollte ich nur ein blinkendes Rücklicht! Zudem noch einen Kompass und spezielle Trinkflaschen mit einem Trinkhalm. In meiner völligen Verzweiflung rief mich dann Franciska an: „Anne, was machst du?“ Ich: „mrhehsjsrgggrgggrrrrimhhhmpfgrrrrrrr!“ Franci: „Oh!“ Ich: „Ich komme zu nichts. Surfe seit drei Stunden nach Kleinkram im Internet und habe immer noch nichts bestellt! Und eigentlich wollte ich doch auf Skitour gehen!“ Franci: „Aber du hast doch einen Hexenschuss! Da wirst du lieber mal nicht in die eisige Kälte bei minus 25 Grad gehen. Du machst jetzt das Internet aus und gehst ins Hallenbad. Aber sofort! Und danach gehen wir Kuchen essen!“ Ich: „Schwimmen?!?! Kacheln zählen?! Ok, Ok, könnte für den Rücken besser sein als die Skitour. Und für Kuchen mache ich alles!“ Und Franci sollte Recht behalten: Es tat sehr gut das Internet auszuschalten und unterzutauchen. Nach 45 Minuten hatte ich 2km geschwommen und anschliessend noch im Outdoor-Whirlpool entspannt. Und der Kuchen war wohlverdient. So eine Abwechslung tut so gut; aber manchmal braucht es dafür gute Freunde, die einen erst auf diese Ideen bringen.
Die Woche war ansonsten sehr sonderbar: Montag war Pause, bzw. viele Trainings mit Kunden. Dienstag gab es dann ein Wiedersehen mit dem Laufband, wobei ich wiederum alles indoor testen konnte. Auf die Frage einer Dame, die auch in dem Gym trainierte, ob sie das Fenster öffnen dürfte, bekam sie von mir ein klares: `Nein, es muss noch heisser hier drin werden!`
Mittwoch war dann wieder einer dieser Tage, wo ich nicht genau wusste, ob ich jetzt wirklich laufen oder pausieren soll. Und wenn ich nicht klar im Kopf bin, läuft es nicht gut- das weiss ich jetzt: Ich empfehle keinem Engadiner in den nächsten Tagen ins Val Roseg zu laufen. Da gibt es Hexen, die wild um sich schiessen. Auch ich wurde getroffen: Genau ins Kreuz. Das einzig Gute an dieser Hexenaktion war, dass ich die Schmerzmittel testen konnte und nun weiss, was mir bekommt und was nicht! Donnerstag und Freitag war ich dann zur Ruhe verdammt: sollte wohl so sein. Und am Sonntag bei noch kälteren Temperaturen als gewohnt ab ins Val Fex. Es war aber durch die Bise so was von kalt, dass ich „nur“ 36km gerannt bin. Dann mit Proteinshake in die Badewanne, gestretched, Pasta all`arrabiata gegessen und dann über das Chaos an Equipment hergefallen. Mal schauen, ob sich das Chaos legen wird…
Hier ein paar Weisheiten der Woche:   
Ingwer gehört in den Tee und nicht ins Auge.
Wenn die Hexe schiesst, sollte man mit dem Bus heimfahren und nicht noch 12 km weiterlaufen.
Wenn einem alles runterfällt, sollte man einen Moment innehalten anstatt im gleichen Rhythmus weiter zu machen.
Wenn man um 21:00 Uhr ins Bett fällt und sofort einschläft, war es ein sehr anstrengender Tag.
Essen aus der Tüte schmeckt!
Zu Zweit lässt sich ein Rucksack besser packen.
Erst wenn der Schmerz nachlässt weisst man, wie gut es einem geht.
Wenn man einen verlorenen Handschuh nach 7 Tagen wiederfindet, heisst das nicht, dass man den Rest des Tages nochmal so viel Glück hat.
Gym im Parc Serlas

Morgens um 09:22 im Engadin...

Zu Besuch bei Pia, Xaver und den Kids! Alles für mich!!



Trockenfleisch! Bresaola! Ob das Ding noch in den Rucksack passt??
 

Sonntag, 5. Februar 2012

Der innere Dialog

Ich habe mich mit meinen inneren Stimmen auseinander gesetzt: wir haben zum ersten Mal richtig bewusst miteinander gesprochen. Wenn ich die Beiden kurz vorstellen darf: Die Ehrgeizige und die Faule. Die Ehrgeizige ist auch dann noch höchst aktiv, wenn die Faule mit allen Mitteln versucht, sich Gehör zu verschaffen, was sich dann ungefähr so anhört: „Jetzt setz dich schon auf die Parkbank; mach mal Pause! Bleib doch einfach stehen und geh nach Hause! Was soll denn dieses Rennen überhaupt? Warum machst du das eigentlich?!“ Und dann schaltet sich postwendend die Ehrgeizige ein und was sagt sie: gar nichts. Sie überzeugt mit Schweigen. Sie lässt mich einfach rennen. Sie gibt mir ihre ganze Kraft, so dass ich eins nicht machen werde: stehenbleiben oder mich auf eine Parkbank werfen!
Dies mal nur als kleiner Auszug aus meinem inneren Dialog. Die beiden Stimmen kennen sich ganz gut; nur ich habe die beiden erst jetzt so richtig kennen gelernt. Bei meinem Longjog am Mittwoch war diese faule Stimme unüberhörbar. Sie hat mir so viele blöde Ideen in den Kopf gesetzt, dass sich die Ehrgeizige auch erstmals zu Wort gemeldet hat. Und wenn das passiert, dann ist Chaos angesagt. Ich konnte keinen klaren Gedanken fassen und musste ständig darüber nachdenken, ob es nicht vielleicht doch besser wäre, einfach stehen zu bleiben. (Ich bin natürlich weitergerannt- aber nicht die ganze Strecke). Als ich später völlig k.o. auf dem Sofa lag, wurde mir dann dieser innere Dialog ganz bewusst und brachte eine neue innere Diskussion ans brennen: Was kann ich tun, um immer gut zu laufen? Oder anders formuliert: was passiert, wenn ich mich nicht wohl fühle und jeden Kilometer zählen muss? Die Antwort ist ein vager Versuch: „Ich muss die Streckenlänge kennen?“ Einfach so ein bisschen rumlaufen und dann mal auf das GPS schauen, wie viele KM oder Zeit schon vergangen ist, bringt mich auf die Palme. „Musik!“ Immer ein Thema. Nur hängt diese auch oft von meiner Tagesform ab. Mal ist es Punkmusik, dann Indierock oder hin und wieder auch etwas Elektronisch. Die Auswahl muss sich anpassen. „Die innere Einstellung“: Besser geht es mir, wenn ich sage „Ich kann/ ich will/ ich mach das schon“.
Es ist ein sehr spannendes Thema. Flexible Gedanken und flexible Wege sind immer gut. Ich werde es weiter verfolgen!

Was war sonst so los in der Woche? Es war kalt. Und es ist immer noch kalt. Am Sonntagmorgen zeigte das Thermometer minus 30 an (um 09:00 Uhr). Puh, dachte ich, in der Antarktis ist es ja sicher noch kälter! Also, keine Ausrede! Ich hatte heute aber einen kleineren Rucksack dabei, den ich ungefähr mit den Materialien füllte, die ich auch mitnehmen werde. Ich wollte eigentlich sehr langsam laufen, damit ich nicht so viel atmen muss. Aber denkste! Ich rannte die Tour ins Val Fex in neuer Rekordzeit mit einem Schnitt von ca. 6min/km. Die Hände waren zwar irgendwann taub und das Gesicht fühlte sich wie ein Nadelkissen an, aber die Beine liefen gut! Ich habe zwar viel zu wenig getrunken, dafür aber 2 Gels gefuttert, bzw. geschmolzen. Denn auch das Gel war gefroren… Die heisse Badewanne im Anschluss ist jedes Mal ein Genuss. Und Bewegung! Das hört sich jetzt vielleicht ziemlich verrückt an: aber wenn ich mich nach einem langen Lauf auf das Sofa lege, sprich inaktiv bin, werden die Beine extrem schwer. Ein leichter Spaziergang ist hier mein richtiges Mittel zur Regeneration. Und natürlich ein Proteinshake von Winforce; wahlweise in Kakao,-oder Vanillegeschmack.
In diesem Sinne: Auf geht’s zum Entenfüttern an den See!
Mein Musiktipp:Frittenbude
http://www.youtube.com/watch?v=0faaD6F4fs8&ob=av3e


Energie!

Lamas oder Alpacas im Fextal!

Sonntag, 29. Januar 2012

Blutwurst für den Eisenspeicher

Würde es nach meiner Ärztin hier vor Ort gehen, müsste ich ab sofort täglich eine Blutwurst essen, um meinen geringen Eisenwert wieder ins Lot zu bringen. Würde ich noch in Köln wohnen, so wäre dieser Verzehr ja fast ganz normal („Himmel und äd: „Dat iss en Jerisht, dat ma in alle kölsche unn rhingländische Kneipe krijje kann. Et iss och flöck selbz jemaat unn ma isst_et och dohejm. Tüppisch iss_et als Biiloch zo Flönz, Blotwosch, Öcher Puttes of ou jebroen Läwwewoosch. Dä Nom kütt wejl de Appel im Himmel hang unn dä Äädäppel in dä Ääd, klaa. Dozo drenk ma Kölsch, watt himmlijj schmäck, unn sintemalen paaß dä Nom besonders joot. In Nüüß drenk ma en Samtkrare dohinger, dat iss jet för ze drinke met Schabau.“)
Da die kölschen Zeiten zumindest vorerst vorbei sind, war ich froh, dass es für meinen tiefen Eisenwert noch eine Alternative gab: Die Infusion. Nach zwei Ampullen puren Ferritins war ich so Feuer und Flamme, dass ich gleich zweimal die Strecke zum Hahnensee in neuer Rekordzeit schaffte. Brava Dottora!
Weitere Highlights dieser Woche:
In dieser Trainingswoche konnte man hier im Engadin gleich zwei Verrückte mit Rucksack und Brusttasche durch die Gegend rennen sehen. Meine Begleitung war Roberto, der sich ebenfalls für die Atacamawüste vorbereitet und in St. Moritz eine Woche Ferien machte. Aus den Ferien wurden aber doch eher harte Trainingseinheiten, denn alle zwei Tage sprinteten wir zusammen und durchquerten mal eben das Engadin von West nach Ost und Süd nach Nord. Es war eine tolle und interessante Abwechslung und ein reger Austausch von Informationen rund um die Wüstenrennen. Am Montag ging es ins Val Roseg, am Mittwoch bis nach Maloja und retour und am Freitag mehrmals auf den Hahnensee. Grazie, Roberto!
Zudem kam für mich noch eine Einheit ins Val Fex mit Verlängerung um den St. Moritzersee, um auf die 40km zu kommen.
Mittlerweile sind es nur noch 33 Tage bis zum Start des ersten Wüsterennens (Atacamawüste/ Chile)  und ich bin voller Vorfreude! Langsam sollte ich jedoch mein Rennequipment aussortieren und die vorgeschriebenen Artikel parat haben. Ein zusammenfaltbares Besteck aus dem Armeeshop gehört ebenso dazu wie eine Trillerpfeiffe, Trockenessen, Isomatte, Schlafsack, Wechselkleider, i-pod, Fotokamera, Erste Hilfe Set, Blasenpflaster (die werden den grössten Teil des Equipments ausmachen, ohjee!), Kappe, Schuhe, Trinkflaschen, Socken usw. usw. Zudem gibt es immer wieder kleine Tipps und Tricks, wie man Gewicht sparen kann. Das ist letztendlich essentiell. Da wird selbst die kleinste Haarspange zum Übergewicht! Zum Glück habe ich Partner gefunden, die mich mit dem neuesten Material ausstaffieren. Wer zudem noch Tipps hat, wie ich Gewicht sparen kann, der darf sich gerne melden!
Und was sagt mein Körper zu all dem Training? Diese Frage wird mir andauernd gestellt. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass sich mein Organismus immer wieder anpasst und Sehnen, Bänder und  andere Strukturen wachsen. Es passiert recht schleichend und manchmal ist es auch schmerzhaft. Hin und wieder kann ich nach langen Einheiten die Knie kaum mehr beugen oder der Nacken schmerzt von diesem Rucksack so höllisch, dass ich mich grosszügig mit „Dul-x Neck“ oder „Finalgon“ einreibe und jegliche Warnhinweise auf der Verpackung missachte. Die Folge ist ein brennender (wie lautet die Steigerungsform?) Rücken, dass es mir die Tränen in die Augen treibt. Und nach diesen Höllentrips passiert dann genau dieses körperliche Wunder: Adaptation: Plötzlich kann ich 40km rennen und fühle mich „leicht“ beansprucht! Da erschrecke ich mich dann doch selber. Im Sommer hätte ich das nur in der Theorie geglaubt. Gut, dass ich in der Vorlesung „Trainings- und Bewegungslehre“ damals so gut aufgepasst habe und einigermassen weiss, was es heisst, einen richtigen Trainingsreiz zu setzen. Neu hinzu kommt auch die passende Regeneration. Und die tut echt gut! Einfach mal relaxen! Das Handy ausschalten, Füsse hoch und den Körper zur Ruhe kommen lassen. Aber auch das durfte ich erst wieder lernen.
Zudem kommt aber auch das mentale Training. Ich bin wirklich sehr froh, dass ich auch hier ziemliche Fortschritte gemacht habe. Und ich sage immer noch: 87 Lieder Skaterpunk ist der Schlüssel zum Erfolg!
In diesem Sinne: „Rock´n`Roll“!
Mein Musiktipp: 
http://www.youtube.com/watch?v=2T6e_mk0O24


Hahnensee, die erste Runde!
Von Maloja wieder zurück...

Hahnensee, die zweite Runde

Eisen!
Nervennahrung ist immer gut!

Roberto

Sonntag, 22. Januar 2012

Forza campionessa!


Es ist immer wieder toll zu erfahren, dass viele Personen an mich denken und mich damit mental unterstützen. So auch Fabrizio aus Milano! Ein alter Hase in Sachen Ausdauersport mit einer unglaublich positiven Einstellung. Seine Mail mit „Forza campionessa“ („Auf geht`s, Gewinnerin!) kam gerade im richtigen Moment, als die Motivation für einen weiteren Lauf zu wünschen übrig liess. Grazie, Fabrizio!
Am Montag und Dienstag stand mal etwas ganz neues auf meinem Plan: Regeneration! Das mentale Training bei Elisabeth am Montag zeigte seine volle Wirkung: ich war absolut tiefenentspannt. Wir erarbeiten gerade verschiedene Rückzugsorte, die ich mir gedanklich so einrichten kann, wie ich es passend finde. An diese Orte „denke“ ich mich dann, wenn ich auf den langen Etappen unterwegs bin. Und siehe da: Am Mittwoch lief alles wie im Lehrbuch: 43 saubere Kilometer (in ca. 4:18h) ohne auch nur einen negativen Gedanken oder Schmerz. Ihr wollt nun mein wahres Geheimnis wissen? Es ist ganz einfach und besteht aus drei Akkorden: Punkmusik. Zum wiederholten Mal habe ich ca. 89 Lieder einer Skater-Punkband gehört (ok, ein Lied dauert auch gerade mal nur zwei Minuten). Dieses „Geschrammel“ ist so monoton, dass ich alles um mich herum vergesse! Nach der Tour ins Val Fex umrundetet ich somit noch locker zweimal den St. Moritzersse und hätte es auch noch ein drittes Mal geschafft. Am Tag darauf war ein lockerer regenerativer Lauf angesagt und am Freitag ein lustiges Fahrtspiel durch die Wälder. Der „Spielesamstag“ wurde durch den starken Sturm ein wenig umgestellt. Eine kleine Skitour durch die Wälder zur Stazer Alp und weiter rauf bis „Muottas Schlarigna“ brachte zwar gerade mal nur 8km auf den Distanzmesser, dafür aber eine Menge Spass im Powder!! Und am Sonntag war „Teufelspowder“ angesagt: Organisiert von Intersport Angerer und Go Vertical gab es fette Skis und Telemarkskis zum testen. Zudem das Highlight am Mittag: Ein kleiner Flug mit dem Helikopter bis zur Diavolezza! Ok, ich musste mich schon überwinden in den Heli einzusteigen und nicht die Felle unter die Ski zu klemmen und aufzusteigen. Es tut manchmal so gut, einfach mal nicht zu rennen und etwas ganz anderes zu machen. Nach einer herrlichen „fast steinfreien“ Abfahrt packte mich aber doch noch der Ehrgeiz. Eine 20km Runde bis nach Sils und retour wurde belohnt durch einen gigantischen Sonnenuntergang. Das ist die Bergwelt!
Für die neue Woche möchte ich es einfach laufen lassen. Ich möchte flexibel sein und bleiben und meine Kilometer mit viel Freude abspulen. Es sind noch vier harte Trainingswochen, bevor dann die „Taperingphase“ (Training wird enorm reduziert, so dass sich der Körper komplett erholen und alle Speicher auffüllen kann).
Und wie könnte ich meine Speicher besser auffüllen als mit den Produkten von WINFORCE! Mein neuer Food-Sponsor macht sehr gute Produkte im Bereich Sportlernahrung: Gels, Pulver und Regenerationsshakes mit viel Eiweiss! Lecker!
Mein Musiktipp: Pearl Jam "Just breathe" (remember Teufelspowder 2011)
http://www.youtube.com/watch?v=aePWkeDxRjE

Wo ist der Podwder?

Fliegen mit Helibernina

Sonnenuntergang über dem Silvaplanasee

Sonntag, 15. Januar 2012

Die Hochs und Tiefs dieser Woche

Der Montag stand ganz klar im Zeichen der Regeneration. Nach meinem 41km Lauf vom Sonntag durfte ich mich auch mal zurücklehnen und entspannen. Dass dies so unglaublich wichtig ist, machte mir meine Mentaltrainerin Elisabeth dann auch nochmals deutlich. Seit Montag trainiere ich nun regelmässig unter Anleitung wie ich mich entspannen und meine Gedanken positiv einstellen kann. Es macht viel Sinn, den jeweiligen Lauf oder die Etappe mit dem „Flow“ - Gefühl zu beginnen und nicht erst zwei Stunden darauf warten zu müssen. Sehr spannend!
Dienstag lockte mich das schöne sonnige Winterwetter auf meine Lieblingsrunde. Leider ist im Winter die Route nicht oft begangen, so dass ich ca. 3km durch hüfthohen Schnee stiefeln musste und mit meinen Verzweiflungsschreien wohl einige Rehe aufschreckte. Es zog mich weiter bis nach Sils und wieder retour und dann noch zweimal um den St. Moritzersee, so dass ich auf 31 km Streckenlänge kam. Einige Langläufer und Wanderer feuerten mich mit „Hejaa!“ und „Hopp Maidli“ an und einer fragte: „Trainieren Sie für etwas Bestimmtes?“ Ich: „Ja, für einen Ultralauf durch die Wüste!“ Er: „Oh, ah, na klar, sicher! Was für eine dumme Frage!“
Mittwoch wollte ich mit dem Elan vom Vortrag wieder durchstarten, hatte aber die Rechnung ohne den Wirt und Loch in der Trinkblase gemacht. Gut, dass ich immer Decken und Kissen im Rucksack trage, so dass die 2 Liter Wasser gut aufgesogen wurden. Die Strecke war ohne Wasser dementsprechend zermürbend…
Donnerstag war Regeneration auf dem Plan und einige viele Kundentermine.
Am Freitag waren mir die Herzfrequenz und die Zeit mal total egal. Ich schaltete einfach alles aus und rannte lustig fröhlich die Berge rauf und runter. Das tat ziemlich gut und befreite den Kopf.
Samstag ist neuerdings immer mein „Spieltag“. Wenn es genug Powder hat, dann geht`s in den geheimen Powder zum freeriden (letzte Woche). Diese Woche stand eine Lektion mit den Telemarkski und meinem Kollegen Fippa auf dem Programm und das hiess brennende Oberschenkel!! Im Anschluss dann noch locker auf den Hahnensee mit Langlaufstöcken, um den Sonnenuntergang zu geniessen. Um dann für den Sonntagslauf fit zu werden, stand ein schönes Stück Rindfleisch im Restaurant Laudinella auf dem Speiseplan. Mit meinem Professor Reinhard von der Uni Berlin, der gerade wieder zu Besuch war und meinem Kollegen Manuel fachsimpelten wir über alle möglichen Eventualitäten, die mir beim Wüstenrennen passieren könnten. Und nebenbei trank ich auch 2 Bier, was seit Trainingsbeginn die grosse Ausnahme ist und als Vorbereitung für einen langen Lauf anscheinend nicht so gut ist, denn:
Am Sonntag, also heute, lief dann alles anders als geplant. Bei minus 22 Grad brach ich um 10:00 Uhr auf und kam nicht annähernd in meinen Rhythmus, wie ich es mir vorgestellt hatte. Der Weg bis zum Morteratschgletscher verlief sehr schleppend. Bergab sammelte ich wieder ein paar neue Kräfte. Der Aufstieg ins Val Roseg brach dann den letzten Willen. Ich wollte einfach nicht mehr laufen. Aber was passierte? Ich blieb einfach nicht stehen! So sehr ich es auch wollte, der Motor lief. Das Tal hat eine schleppende Steigung, die enorm in die Beine geht. Ich versuchte mich mit allen möglichen Techniken abzulenken, konnte aber bei keinem Gedanken bleiben. Und mein selbstgebackener Powerkuchen (Rüebli, Äpfel, 5 Eier, Mandeln und Nüsse) verursachte eine blöde Übelkeit.  Und so schleppte ich mich schlussendlich noch um den St. Moritzersee und freute mich dann doch, als das GPS 43km, 4h35min und total 1400 Höhenmeter anzeigte. Das war hoffentlich der erste und letzte Höllenritt!
Und zum Schluss noch etwas Positives: Mit „Salomon“ konnte ich einen Sponsor für Material gewinnen und mit „Soglio Produkte“ kann ich die Regeneration nun noch besser geniessen. Herzlichen Dank für den Support! 
Stazersee     

Die Spuren der Rehe im Hintergrund als Wegweiser!


Der Powderkuchen, äh, Powerkuchen!