Sonntag, 20. Oktober 2013

Board Computer

Es gibt doch mittlerweile für fast alles ein technisches Hilfsmittel, das einem dabei hilft, den Alltag oder den Haushalt besser zu bewältigen. Die Palette der Ideen rund um das Vereinfachen von alltäglichen Dingen ist schier endlos. Von der Einparkhilfe beim Auto, zum elektrischen Dosenöffner, vom Aufzug zum Briefträger (ja, auch ein Briefträger erleichtert uns das Leben!), vom Online-Shopping-Supermarkt mit Home-Delivery-Service, zur Fernbedingung beim Fernseher, usw. - Hilfsmittel, die uns das Leben leichter machen gibt es in allen Größen, Farben und Formen. Wenn es allerdings um den menschlichen Körper mit all den Funktionen geht, gibt es hier zwar auch eine Vielzahl an Hilfsmitteln, in der Regel ist man aber auf die Anweisung und den Rat einer medizinisch ausgebildeten Person angewiesen. Das ist auch toll und gut und wenn es keine Ärzte und Fachpersonen geben würde, wüßte ja wohl keiner so genau Bescheid. Aber Dank des Internets wissen immer mehr Menschen Bescheid oder meinen, dass sie Bescheid wissen und stellen allerlei Eigendiagnosen. Dass da manch ein Arzt langsam das Internet verflucht, kann ich nur zugut verstehen. Ich frage mich aber weiter: warum gibt es bislang kein Gerät mit den folgenden Eigenschaften: Eine Messung (von was auch immer) am Morgen, Mittag, Abend oder Nacht gibt Auskunft über den allgemeinen Gesundheitszustand. Es gibt es kurze kompakte Auswertung mit all den Funktionen, die GUT laufen und dann eine kurze kompakte Auswertung mit all den Funktionen, auf die man aufpassen muss oder denen man mehr Aufmerksamkeit in welcher Form auch immer schenken sollte. Das Gerät könnte messen, dass eine Erkältung im Anflug ist und verordnet daher am Morgen ein Glas heißes Zitronenwasser zu trinken. Das Gerät misst, dass sich das Training vom Vortrag noch nicht zugunsten des Trainingseffekts ausgwirkt hat und empfiehlt daher eine lockere Einheit oder gar eine Pause. Das Gerät durchschaut alles, was im Körper passiert. Es könnte die Blutwerte kontrollieren, den Blutdruck, das Stresslevel und gegebenenfalls eine Gegenmaßnahme einleiten.
Ich würde so ein Gerät sofort benutzen, allein schon um zu wissen, was mein Körper braucht. Im Moment probiere ich mit der Ernährung nämlich so einiges aus: von vegan über vegetarisch über wenig Kohlenhydrate und dann wieder zur völligen Normal,- und Mischkost. Ich weiß, ich sollte jeder Ernährungsform mindestens 6 Wochen Umstellungszeit gönnen, aber ich hab`s einfach nicht so mit der Geduld...auf alle Fälle greife ich auch immer wieder zu Nahrungsergänzungsmitteln, in der Hoffnung, mein Immunsystem stärken zu können. Zudem esse ich natürlich auch viel Obst und Gemüse und trinke viel (im Moment halte ich mich an 1 Liter Wasser aus der Heilquelle in St. Moritz mit viel Eisen und anderen Mineralien...). Aber ich wüßte einfach hin und wieder mal gerne, ob das, was ich da konsumiere, auch einen Effekt hat? Klar, ich könnte ja jede Woche zu meiner Hausärztin rennen und eine Blutprobe abgeben (aber dann habe ich bald kein Blut mehr?). Oder einfach darauf hören, was mein Körper mir sagt? Um auf die Anfangsthese zurück zu kommen: so eine kleines Gerätli, was eine Aussage über die Funktionen des körperlichen Zustandes gibt, wäre doch eine feine Sache. Wie wenn man das Auto in der Garage abgibt und der Mechaniker mal eben das Boardsystem überprüft. Aber das wäre ja im Grunde genommen auch eine Art "Arzt"- ein Arzt für das Auto. Übrigens würde ich behaupten, dass viel mehr Menschen ihr Auto regelmäßig in die Werkstattkontrolle bringen, als dass sie sich medizinisch durchchecken lassen. Von der Werkstatt gibt es nach dem Check einen Eintrag ins "Serviceheft", welcher einem potentiellen Käufer zeigt, dass der Wagen regelmäßig kontrolliert worden ist. Würde ich Gesundheitspolitikerin sein, stünde auf meiner Agenda, dass es ab sofort zu den  Krankenkassen auch "Gesundheitskassen" gibt, die die Menschen unterstützen, die gesund sind und auch etwas dafür tun! In Ansätzen gibt es ja schon solche Programme, aber meiner Meinung nach könnte dieses System mal eine Modernisiserung gebrauchen. Und da wäre doch so ein kleines Gerätli, welches die körperlichen Funktionen misst, genau richtig. Und wenn alles gut läuft, spukt das Gerätli auch Belohnungen in welcher Form (Pralinen? Neue Schuhe? Neues Werkzeug?) aus... Warten wir mal ab.

Meine Trainingswoche war recht ordentlich mit einigen vielen Kilometern in der Ebene (der Schnee hält sich hartnäckig!!). Am Montag und Dienstag (jeweils 20km) habe ich auf meiner Runde jeweils den Local Runner Beat Ritter getroffen, welcher ein ziemlich starker (Berg,-) Läufer und auch Duathlet ist. Für den Mittwoch verabredeten wir uns dann zu einer fiesen HIT-Einheit: 4km Warm Up, 10x 30 Sekunden Bergsprint mit 30 Sekunden Pause. In der zweiten Einheit dann 10x 30 Sekunden Bergsprint mit ca. 50 sek Pause. Donnerstag ging es quer durchs Engadin auf einer Länge von 38km und am Freitag auf lockere 20km. Samstag kramte ich dann meine Tourenski aus dem Keller und machte mich rauf zur Diavolezza. Auf halber Höhe traf ich noch Michi Büchi und Micha Steiner- zwei extrem fitte Ausdauerathleten... Ansgespornt (obwohl ich locker hochlaufen wollte) von der "Jugend" sprintete ich auf den letzten Höhenmetern nochmals los, so dass es zu einer neuen Bestzeit auf der Strecke wurde, obwohl ich es doch locker anging. Sonntag nutzte ich das Wetterfenster und machte mich mit Nachbar Silvio nochmals auf zum Lej Alv auf 2600m. Im Tiefschnee umrundete ich den See 8x, wobei es Silvio in dieser Zeit 1x schaffte, da er mir den Weg spurte! Auch mal schön, einen Sherpa mit dabei zu haben!

Kauft euch noch die neue "MYSELF"- Seite 70: "Anne rennt"! www.myself.de 

Mein Musiktipp: Kreisky "Selbe Stadt" (super Song!!)
http://www.youtube.com/watch?v=5e-xreSZBP0
Schnee?

Noch mehr Schnee?



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