Samstag, 6. Oktober 2018

Das erste Rennen nach einem Jahr Pause: Andorra Ultra Trail im Juli 2018

Wie jede andere Reise hat auch dieses Rennen eine Geschichte dahinter. Das Andorra Ultra Race stand schon lange auf meiner Liste. Andorra hatte ich als Land noch nie bereist und die Bilder der Berge und Trails sahen sehr verlockend aus. Nachdem ich im Jahr 2017 überhaupt kein Rennen gelaufen war, sollte der "Celestrail" mit 85 Kilometern und 5000 Höhenmetern ein kleines Comeback sein. Aber bitte kein Comeback im eigentlichen Sinn; denn ich war ja nie weg. Eine Pause zwischendurch ist sicherlich ratsam. Es macht wenig Laune Dinge zu tun, die keinen Spass machen. Und wenn der Kopf nicht parat ist, dann sollte man es lieber gleich ganz sein lassen und sich anderen Dingen widmen. Den Winter rannte ich wie verrückt mit den Ski den Hausberg rauf. Da "Spazierengehen" zu einer Disziplin gehört, die ich gar nicht kann, schnallte ich mir die Ski immer auf den Rucksack und fuhr mit dem Bike bis zur Piste, die ich oftmals in der Mittagspause hochlief. Immer wieder. Und es war immer wieder anders. Ich war anders drauf, das Wetter war anders drauf, der Schnee war anders. Auch wenn es immer die gleiche Strecke war, war es nie langweilig. Mit dieser Power in den Beinen startete ich meine Vorbereitung für den Andorra Ultra. Eine zusätzliche Motivation hatte ich durch meinen Lauffreund und guten Freund Tim, der das 170km lange Rennen machen wollte. Ich finde es immer schön, wenn ich nicht alleine an einen Wettkampf reisen muss. Es ist immer sehr bereichernd, wenn gute Leute mit an Bord sind, die genau wissen, wie es einem geht und was man gerade fühlt. Denn die Nervosität vor so einem Lauf ist nicht zu unterschätzen. Und Tim und ich kennen uns gut. Immerhin sind wir beim Trans Alpine Run im Jahr 2015 zusammen 8 Tage lang über die Alpen gelaufen und ich hatte nicht meine besten Tage.... weil ich zu erschöpft zum Kilimajaro-Abentuer war...
Die Vorbereitung verlief dann eigentlich ganz gut. Ich schaffte einige lange und intensive Läufe und war nachher gar nicht so erschöpft. Das Motto für Andorra war: es einfach laufen zu lassen. Ich wollte mir jeglichen Druck nehmen, so dass Zweifel erst gar keine Chance hatten. Aber klar, die Gedanken kann man nicht einfach so stoppen. Und wie sollte es schon werden, wenn ich ein Jahr lang gar keine Wettkämpfe gelaufen war und das letzte Race in Portugal bei der Weltmeisterschaft in ganz schlechter Erinnerung in meinem Gedächtnis verankert war.
Mein Motto ist ja immer, so viel Neues und so wenig Altes wie möglich zu machen. Ich werfe mich ja gerne in Unbekanntes, das mich herausfordert und all meine Kräfte fordert. Deswegen mache ich auch nie einen Wettkampf zweimal. In Andorra war die Streckenlänge zwar etwas Bekanntes, aber die Startzeit völlig unbekannt: Um Mitternacht sollte der Startschuss erfolgen. Für mich, die die Nächte in der Dunkelheit eher nicht so toll findet, eine erfrischende Herausforderung.
Drei Wochen vor dem Race musste ich mich dann aber intensiv fragen, ob ich wirklich nach Andorra reisen wollte. Tim war bei einem Trainingslauf 200 Meter eine Felswand abgestürzt und hatte sich so gut wie alles im Körper gebrochen, was man sich nur brechen kann. Der Schock saß bei uns allen ziemlich tief. Hatten wir doch vor vier Jahren schon Basti am Berg verloren. Alles in allem hatte er so großes Glück, welches man nicht in Worte fassen kann. Sicherlich lag es auch an seiner extremen Fitness, dass er diesen Sturz so "gut" überlebte. In solchen Momenten frage ich mich, wie oft man eigentlich schon Glück gehabt hat. Vielleicht bekommen wir alle beim Übergang ins Reich der Toten eine Liste gezeigt, auf der all die Momente stehen, in denen wir "Glück" gehabt haben. Oder aber es ist realistischer Zufall gewesen. Jedenfalls überlegte ich intensiv, ob ich nun alleine nach Andorra fahren sollte, oder nicht. Die wenigen Worte, die Tim zustande brachten, waren eindeutig. "Natürlich fährst du nach Andorra!".
Mit einem mulmigen und traurigen Gefühl im Bauch machte ich mich dann am 5. Juli auf den Weg nach Barcelona und von dort weiter nach Andorra. Die kleine Stadt stand voll im Zeichen Ultrarace  und wo man nur hinschaute waren Läuferinnen und Läufer. Die Stunden vor dem Start waren zehrend und zermürbend. Nicht zu viel essen, nicht zu viel trinken und mindestens zwei Stunden vor Start nicht mehr schlafen. Ich war sowieso viel zu aufgeregt. Und dann packte ich meinen Rucksack und ging in Richtung Startgelände- der Herzschlag und das Adrenalin waren auf Hochtouren.
30 Minuten vor dem Start gab es eine tolle Feuerwerksshow und Stelzentänzer. Die Stimmung war irgendwie ausgelassen, aber dennoch angespannt. An der Startlinie traf ich dann noch Thierry - ein alter Freund aus dem damaligen UVU Team. Wir begrüßten und herzlich und wünschten uns Glück. Der Countdown ging los und alle schalteten die Stirnlampen ein. Ich hatte mich für die kleinste und älteste Lampe entschieden, die ich in der Sammlung habe. Eine kleine Black Diamond Stirnlampe mit 2 Batterien. Ich dachte: lieber leicht als schwer und für 4 Stunden Dunkelheit wird die Lampe schon reichen. Hah, das war eine volltreffliche Fehlüberlegung, wie sich später herausstellen sollte. Mit einem lauten Knall ging es los. Ich rannte die ersten Kilometer ziemlich schnell. Immerhin hatte der Veranstalter mit die Nummer 2001 gegeben: die erste Startnummer für diese Kategorie. Wie ist so etwas liebe...-
Nach den ersten Anstiegen im recht überschaubaren Walkingtempo ging es dann über schmale und technisch anspruchsvolle Singeltrails. Meine Stirnlampe war im Vergleich zu den anderen eher eine Antiquität aus dem vorherigen Jahrhundert, was den weiteren Nachteil hatte, dass die Flutlichtscheinwerfer  vor und hinter mir einen großen Schatten warfen und ich kaum sehen konnte, wohin ich treten sollte. Nach ca. 5 km gab es dann den ersten "Rums"- ich lag der Nase nach im Staub. Gestürzt über eine Wurzel oder Stein, ich weiß es nicht mehr. Alles war voller Staub, aber meine Knochen waren heile geblieben. Erste Zweifel kamen auf, ob ich hier wohl an richtiger Stelle und am richtigen Ort war. Ich strauchelte und stolperte so vor mich hin. Und als es dann auf den höchsten Punkt ging und ein gefährlich kalter Wind aufzog, sollte ich ein weiteres Mal geprüft werden. Das Licht meiner Lampe verabschiedete sich und ich musste Batterien wechseln. Mit lautem Fluchen fummelte ich die Ersatzbatterien aus dem Rucksack und stopfte, während ich natürlich weiterhin im Stechschritt den Berg in Richtung Gipfel hinaufhechtete, die Batterien in die Lampe. Mit neuem Licht ging es dann über einen schmalen Grat und dann bergwärts über eine Kuhwiese mit vielen Umknickfallen. Ein fieses Zwicken im Zwerchfell gesellte sich dann auch noch dazu und ich hätte mich am liebsten ins Gras gesetzt und mit dem ganzen Quatsch aufgehört. Doch die Stimme von Tim trällerte unaufhörlich in meinen Ohren: "Lauf Flamme, jetzt erst recht" . Oder: Wenn die Flamme einmal brennt, dann brennt sie!" Ok, weiter, immer weiter. Der erste lange Downhill war dann die nächste Herausforderung. Der Trail war wieder sehr technisch und ich musste in der Dämmerung ständig schauen, wohin ich den nächsten Fuss stelle. Dazu rutschte mir die Stirnlampe ständig auf die Nase, so dass ich abwechselnd damit beschäftigt war, die Lampe wieder nach oben zu schieben und zu hoffen, dass es bald hell werden würde. Was für ein Kraftakt. Nach guten 6 Stunden Dunkelheit wurde es dann endlich Tag und ich konnte die Lampe versorgen...
Bei Tagesanbruch erreichte ich den nächsten Checkpunkt. Als ich diesen wieder verließ, kam gerade die zweitplatzierte Frau reingelaufen. Ich erschrak mich fürchterlich; hatte ich doch keine Ahnung, wo sich wer im Feld aufgehalten hat in der Nacht. Fortan beschleunigte ich das Tempo. Ich musste mich ja nicht mehr um meine Stirnlampe kümmern, sondern konnte es einfach laufen lassen. Und so lief es dann auch. Die zweite Hälfte des Rennes war annähernd perfekt. Bis auf die Krämpfe in den Oberschenkeln, die sich ab Kilometer 55 bemerkbar machten. Ich schluckte ständig Magnesium und Salztabletten, aber es herrschte einfach ein Missverhältnis. Ich schaffte es aber dennoch, das Tempo hochzuhalten und rannte das tolle, wellige Gelände, als sei nichts gewesen. Der letzte lange Anstieg verlangte dann nochmals alle Kräfte und wie ein Käfer krabbelte ich im gefühlten Schneckentempo bis zum höchsten Punkt. Dort erntete ich viel Lob für meinen Rhythmus und Technik und beschwingt machte ich mich auf den allerletzten Downhill. Eigentlich ist die Freude dann immer groß, wenn man weiß, dass das der letzte Abschnitt ist, den man im Vorfeld so oft herbeigesehnt hat. Aber mit höllisch schmerzenden Oberschenkeln ist das schwerlich ein Vergnügen. Egal. Was da nur noch hilft ist Kopf ausschalten und jegliche Energie bündeln und es dann krachen lassen. Ich hatte immer wieder Tim`s Stimme im Kopf und rannte so schnell dieses ziemlich steile Terrain runter, dass ich mich in einen euphorischen Zustand brachte, der die Schmerzen einfach überstimmte. Ich hüpfte über die Wurzeln und Steine und machte einfach keinen Halt. Als ich die Strasse, die zum Ziel führte erreichte, konnte ich sogar nochmals das Tempo anziehen und rannte mit einer unbändigen Kraft in Richtung roter Teppich. Ich wurde mit tobendem Applaus und einer Glitzerkanone empfangen und kam dann endlich zum Stehen. Ein unbeschreibliches Gefühl schoss durch jede Zelle meines Körpers und Geistes. Als ich auf die Zieluhr blickte, bekam ich fast einen Lachanfall. Auf der Uhr stand 12h 42 min. Am Vorabend fragte mich beim Essen eine Dame, was ich meinen würde, wie lange ich für die Strecke brauchen würde. Aus Scherz meinte ich 12h45min. So viel zum Thema Selbsterfüllende Prophezeiung. Diese sensationelle Zeit reichte dann auch noch für einen neuen Streckenrekord (30min verbessert) und den 13. Platz Overall.
Ich kann rückblickend so viel sagen: meine Oberschenkel erholten sich erst nach ca. 3 Wochen von diesen Strapazen. Tim freute sich sehr über meinen Erfolg, aber es war auch ein schwerer Tag für ihn, das Rennen zu verfolgen. Dem Veranstalter sagte ich, dass ich wieder kommen würde, aber nur zusammen mit Tim und unserem gesamten Quartett (Maggy und Rainer). Auf diesen Tag freue ich mich schon und hoffe, dass es Tim schaffen wird.
Ich weiß jetzt auch wieder, wie es sich anfühlt, wenn es einfach mal wieder "läuft". Wenn der Körper fit ist, aber noch viel mehr, wenn der Kopf parat ist. Dann kann man Großes erreichen. Die Leidenschaft und Begeisterung lassen so manche Hürde überwinden und es lohnt sich demnach immer, es herauszufinden.
Mein Musiktipp: Kapelle Petra "Morgen ist frei" https://www.youtube.com/watch?v=EWtItzH-AvM
Vor dem Start. Man beachte mein "Stirnlämpchen"... 
Zieleinlauf mit Glitzerkanone. 




Kalorienzufuhr nach dem Race... 




Sonntag, 15. April 2018

Das Kind muss in Bewegung bleiben!

Diesen Satz hörte ich neulich von meinem Vater. Ich war zu Besuch bei meinen Eltern und half hier und da im Haushalt und Garten. Meine Mutter räumte mir nach gewisser Zeit eine Pause ein, woraufhin mein Vater mit einem aufforderndem Unterton bestimmt entgegnete: "Das Kind muss in Bewegung bleiben". Was er wohl damit meinte? Dass ich meine Aufgaben Bitteschön weiter ausführen sollte? Oder hatte er es erkannt und es in einfache Worte gefasst. Ohne Bewegung geht es bei mir nicht. Bewegung steckt einfach in mir drin. Mit Bewegung geht es mir einfach super! Ich habe mehr Energie, mehr Kreativität, mehr Ideen und alles fällt leicht. So ist das einfach. Ich denke, wenn man erkennt, wer man ist, und was man braucht, dann ist alles ganz einfach.
Auch wenn ich im letzten Jahr keinen Wettkampf gelaufen bin, war ich doch sehr aktiv und habe einfach mal nach Lust und Laune trainiert. Ich konnte mich einfach nicht motivieren, an einen Wettkampf zu gehen und Leistung abrufen. Anfangs war es gar nicht leicht; doch je mehr Zeit im Kalender verging, je mehr Wochen einfach so dahinschlenderten, so schlenderte auch ich einfach über meine heimischen Berge. Ich trainierte, aber nicht auf ein bestimmtes Ziel. Ich wollte so lange kein Rennen absolvieren, bis mich neue Motivation packte. Und die ist nun da. Der Winter ist fast vorbei, obwohl es Frau Holle letzte Woche nochmals richtig krachen lassen hat. Einen halben Meter Neuschnee habe ich auf meiner (fast täglichen) Trainingsrunde auf der Piste zum Lift zum Hahnensee durchgespurt. Ich hatte ganz vergessen, dass das auch anstrengend sein kann. Die Mühe lohnte sich aber: ich war ganz alleine unterwegs und freute mich schon auf eine tolle Powderabfahrt. Doch ein totales "White Out" machte jeden Schwung im tiefen Powder ungenießbar. Wenn man nichts sieht, ist es echt nicht lustig. Weiter unten konnte ich dann aber noch ein paar feine, einsame Bögeli ziehen. Zufrieden und erschöpft kam ich wieder zu Hause an. Ganz nach dem Motto vom Basti: Es lohnt sich immer auf den Berg zu gehen.
Und dann hat man den Schnee einfach irgendwann gesehen und mag einfach nicht mehr mit extrem langsamen Tempo immer die gleichen Strecken laufen. Deswegen ging es dann zum Training auch mal runter in Richtung Italien. Dort ist es zumindest bis zu einer gewissen Höhe schneefrei und alles ist in Blüte. Voller Energie gehts dann los und dann kommt ganz schnell die Einsicht: der Winter mit Eis und Schnee ist halt doch nicht so förderlich für die Laufkondition und Laufkoordination. Der "Schnauf" ist anfangs wirklich unerträglich laut und jeder Schritt aufwärts über die unzähligen Stufen rund um Chiavenna ist mühsam. Der Schweiß rinnt und die Gedanken gehen baden. Vielleicht liegt es auch daran, dass man mit den Erwartungen der letzten Sommersaison in die neue Saison startet. Wenn der letzte Schritt im Herbst auf Wiesen und Steinen getan ist und der Schnee das Land in einen kurzen Schlaf versetzt, speichert das Hirn möglicherweise diesen Zustand. Wenn es dann im Frühling wieder raus geht, meint man mit der gleichen Energie vom Herbst wieder loslaufen zu können. Dieser Gedanke verfolgte mich heute beim Laufen durch die steilen Bergpassen im Bergell. Ich wollte vom Kopf her schneller laufen, aber die Beine blockierten. Ist ja auch logisch. Also lieber einen Gang zurückschalten und alles mal langsam starten. Im Trainingsaufbau muss man einfach geduldig sein. Und so ratterte der Motor vor sich hin und ohne dass ich es wissentlich merkte, lief ich einfach die Berge rauf. Ich hatte plötzlich Schnauf und die Beine waren locker und leicht. Ein euphorisches Gefühl machte sich bemerkbar und wie auf Wolken lief ich über schneefreie Trails und schnupperte die frische Frühlingsluft. Der erste Downhill der Saison ging dann ohne Umknicken im überlegten Tempo (und dennoch schnell- zumindest kommentierten die Zuschauer (alias Spaziergänger) mein Tempo mit Applaus und wohlwollenden Blicken) recht rassig. Mit dem Resultat, dass meine Beine nachher zitterten wie nach einem Stromschlag. Bloß schnell weiterlaufen! Und das dann wieder bergauf. Ich hatte Power ohne Ende. Ob das nun an dem vielen Skitouren-Training lag, an der warmen Luft oder an dem Berg Nudeln, den ich am Vorabend verspeiste. Oder am Powder-Surfen vom Vortrag auf dem Piz Laschadurella am Ofenpass. Egal. Das Kind muss in Bewegung bleiben. Und wenn Bewegung so viel Spass macht, dann mache ich doch einfach weiter.

Ab sofort werde ich wieder regelmäßig von meinen Trainings und Wettkämpfen hier berichten. Es geht nämlich in diesem Jahr wieder rund:
Im Juli möchte ich gerne beim Andorra Trail teilnehmen. Das Land kenne ich nicht und die Strecken schauen echt schön aus!
Im November geht es dann nach Patagonien zum "Patagonia Expedition Race": ein Adventure-Race im 4er-Team. Wir müssen laufen, navigieren, mit dem Kayak fahren, klettern und übernachten irgendwo in der Wildnis. Das Team, welches am besten navigieren und am fittesten ist, gewinnt. Logisch!
Im Dezember ruft uns dann der nächste Vulkan in unserer Serie "Bottom Up Climbs Seven Volcanic Summits". Es geht auf dem Ojos del Salados nach Chile. Dieser Vulkan ist mit 6897 Metern der höchste Vulkan der Welt und liegt ca. 400km vom Ozean entfernt.

Freut Euch auf meine Berichte!
Mein Musiktipp: https://www.youtube.com/watch?v=UIE8uHNUeRA

Trails in Savogno - schneefrei!
Powderhausen Mitte April!
Powderalarm im Januar!
Laufen, Laufen, Laufen!
Auch im Winter belaufbar: Muottas Schlarigna. 
Bestes Training im Winter: Philosophenweg auf Muottas Muragls!


Mittwoch, 13. Dezember 2017

TEDx Talk

Im Oktober hatte ich die Ehre, bei einem TEDx Talk über meine Erlebnisse beim 4 Desert Race zu sprechen. Schaut euch das Video mit Talk auf youtube an:
https://www.youtube.com/watch?v=7NEl-t3Em3c 

Sonntag, 29. Oktober 2017

Talk im GLOBE Zuoz

Für alle Engadinerinnen und Engadiner:
Am Montag, 13. November gibt es einen Talk im berühmten GLOBE vom Lyceum Alpinum.
Ab 20:00 Uhr plaudere ich zusammen mit Ivo Bärtsch über all meine Abenteuer und Erlebnisse!  Eintritt frei.
Es wird bestimmt ein interessanter Talk!
http://www.lyceum-alpinum.ch/tl_files/lyceum/upload/Activities/theatre/Globe%2020171018%20Web.pdf

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Talk bei TEDx in Leipzig

Letzte Woche war ich in Leipzig und hatte die große Ehre, bei einer TEDx Veranstaltung einen Vortrag zu halten. Das Motto von TED (Technology, Entertainment, Design) ist einfach: "Ideas worth spreading"= Ideen, die es wert sind, verbreitet zu werden". Für einen Talk hat man 18 Minuten Zeit und sollte die Message und Idee auf den Punkt bringen. Eine herausfordernde Aufgabe, die mich doch einiges an Vorbereitung gekostet hat.
Das Thema, zu dem ich referieren durfte, war "The Ripple Effect". Übersetzt bedeutet das so viel wie "Domino-Effekt", oder, dass jede Handlung eine Reaktion hervorruft. Ich musste für meinen Vortrag nicht lange nachdenken, denn der "Ripple Effect" präsentierte sich mir in Form von Gunnar aus Norwegen. Hätte ich damals, am Ende der Welt in Ushuaia nicht Gunnar aus Norwegen getroffen, hätte ich vielleicht nie von "Racing The Planet 4 Deserts" erfahren. Was für eine Nummer! Und was für ein Abenteuer daraus entstanden ist. Bei TED erzähle ich über diesen Ripple Effect und was daraus entstanden ist. Dass es sich immer lohnt, etwas Neues auszuprobieren, auch wenn man nicht weiß, wie es ausgehen wird. Solange man es nicht ausprobiert, weiß man nicht, wozu man in der Lage ist und was man erreichen kann! Habt ihr auch schon einen Ripple-Effect erlebt?

Im Dezember erscheint das Video auf dem TEDx-Youtube Kanal: https://www.youtube.com/user/TEDtalksDirector

Hier noch ein Bericht über die Veranstaltung:
http://leipglo.com/2017/10/20/ripple-effect-reaches-leipzig/
http://www.tedxhhl.de

Sonntag, 1. Oktober 2017

Und die Tage ziehn ins Land...


Es war ziemlich ruhig hier auf meinem Blog. Der Frühling ist vorbeigezogen, die Sonne hat im Sommer gewärmt und nun ist auch schon Herbst und die Lärchen verfärben sich in prächtige Orangetöne. Wo ist nur die Zeit geblieben? Die Monate sind dieses Jahr doch irgendwie schneller vergangen, als gedacht. Ich hatte eigentlich vor, an diversen Wettkämpfen teilzunehmen. So lese ich immer noch auf meiner Pinnwand große Namen wie Ben Nevis Glen Coe, Ultra Pirineu, Transgrancanaria usw. . Aber daraus ist nichts geworden. Warum? Ich glaube, mir fehlte einfach die Motivation. Die Flamme! Die Flamme der Begeisterung, mich wieder für einen Wettkampf vorzubereiten. Wieder eine Distanz zwischen 80 und 100 Kilometer zu laufen. Gegen mich und gegen andere. Puh, das war auf einmal mehr Stress als Freude. Und in meinem Hirn meldete sich eine Stimme zu Wort, die ich bis dahin gar nicht kannte: Pause. Mach mal Pause und verarbeite die letzten 5 Jahre Superlative! Ich bin nicht Phönix aus der Asche. Aber ich habe doch einen ganz schön rasanten Start hingelegt. Ungefähr so, wie wenn die Murmeltiere nach der Winterruhe aus ihren Höhlen hervorkommen und die Wiesen nach essbaren Kräutern absuchen. Vielleicht brauchte auch ich mal etwas Winterschlaf, oder Sommerschlaf. Oder was auch immer. 
Ich kann auf alle Fälle sagen, dass das Dahingedümpel gar nicht mal so schlecht war. Es trainiert sich schon anders, wenn man kein wirkliches Ziel vor Augen hat. Der Druck, im Training alles zu geben, war auf einmal weg und einmal mehr genoss ich das wunderschöne Engadiner Hochtal mit all seinen Wetterkapriolen im Frühling und Sommer. Doch damit ist jetzt Schluss. Die Murmeltiere machen sich startklar für den Winterschlaf und ich hecke schon wieder neue Pläne und Ideen aus! Ha! 
Im Frühsommer bekam ich zum Beispiel eine Nachricht von Frank. Frank hatte ich 2012 in der Atacamawüste kennengelernt und seit dem sind wir auf Facebook befreundet. Er fragte an, ob ich Lust hätte, 2018 beim Patagonia Expedition Race teilzunehmen. Im 4er-Team müsse man durch Patagonien rennen, klettern, laufen, biken und selber navigieren. Und noch einen Abschnitt mit dem Kanu fahren. Im Doppelkanu natürlich. Mehr aus einer Laune heraus sagte ich zu. Nach ca. 8 Wochen bekam ich wieder eine Nachricht. Dieses Mal hieß es: "Freunde, im November 2018 werden wir vier auf eine lange Reise nach Patagonien gehen. Wir haben tatsächlich einen Startplatz bekommen!". Ich war baff. Nur 20 Team werden für dieses Rennen ausgewählt. Anscheinend hatten wir uns ganz überzeugend beworben! Das Patagonia Expedition Race zählt zu den ältesten Adventure-Races und wird seit 2004 ausgetragen. 20 Teams aus aller Welt messen sich in den verschiedenen Disziplinen. Wer als erstes ankommt, hat gewonnen. Meistens geht das Rennen über 9-11 Tage. Das wird wild! Wer schon mal in Patagonien war, weiß, dass dort an einem Tag alle vier Jahreszeiten hintereinander auftreten können. Das wird sicherlich besonders lustig bei den 200km-langen Bikestrecken.. und beim Kanu. Und beim Klettern. Und die Navigation? 
Zum Glück habe ich drei fähige Leute um mich rum: Frank, Timo und Michael. Alles erfahrene Outdoorspezialisten. Wir müssen alle im Team vom Start bis zur Ziellinie zusammensein. Es ist kein Staffellauf oder dergleichen. Durch den Winter werde ich sicherlich viel auf Skitour gehen und mich bei jedem Wetter auf Patagonien freuen. Sobald die Seen dann vom Eis befreit sind, werde ich mit den Enten um die Wette paddeln. Und mich wie ein Äffli durch die Felsen bewegen. Eine schöne Herausforderung, die mich wieder voll motiviert. 
Und Ende 2018 steht dann auch der nächste Vulkan auf dem Plan: es wird nach Chile auf den Ojos del Salados gehen. Der höchste Vulkan Südamerikas mit gut 6900 Metern. 
Alle News und Updates zu den Trainings dann bald wieder hier auf meinem Blog! 

http://www.patagonianexpeditionrace.com

Freitag, 29. September 2017

Der innere Schweinehund schläft jetzt draussen – mehr Motivation für mehr Bewegung!

Ich werde ja nicht selten gefragt, wie ich es schaffe, mich bei Wind und Wetter für mein Training zu motivieren. Wie ich es schaffe, trotz Nordwind, Malojawind, Regen, Schnee, Schneeregen oder Graupel meine Beine für 10 oder 20 Kilometer vor die Türe zu bewegen. Ich muss zugeben: auch ich bin hin und wieder auf der Suche nach meiner Motivation und vor lauter Suchen verlaufe ich mich dann auch schon mal in meiner Wohnung. Der Wille ist da, aber der Körper mag manchmal einfach nicht. Da ist es eigentlich auch egal, welches Wetter ist. Solche Motivationslöcher sind ab und an ganz normal und gehören dazu. Wir sind ja schliesslich keine Maschinen, die auf Knopfdruck Leistung erbringen. Ist die Motivation allerdings im Keller verschwunden, dann sollte man sich fragen, wie sie die Treppe wieder raufkommt.
Am Anfang sollte immer eine Idee stehen, die man verfolgen möchte. Brennt die Flamme der Begeisterung für diese Idee, dann rollt alles von alleine. Wer immer schon einen Marathon bewältigen wollte, aber noch nie länger als 10 Kilometer gelaufen ist, für den wäre ein solider Trainingsplan von Vorteil. Und dieser motiviert auch, bei Wind und Wetter vor die Türe zu gehen. Merke: Ein Trainingsplan kann bei Motivationsfallen helfen! Ein weiterer Tipp ist sich in Gruppen zu verabreden und gemeinsam raus zu gehen. Denn wer will schon absagen, weil sich sein innerer Schweinehund bemerkbar gemacht hat! Mein absoluter Geheimtipp ist „Das gute Gefühl“. Wir kennen es doch alle:
Nach dem Training (oder Bewegung) fühlt man sich einfach anders: freier, besser, lockerer, ausgeglichener, fröhlicher! Man hat das befriedigende Gefühl, etwas aus eigener Kraft geleistet zu haben. An dieses „Gute Gefühl“ sollte man sich beim Motivationstief erinnern. Wer jetzt immer noch nicht die Schuhe für einen kleinen Lauf geschnürt hat, dem empfehle ich die folgenden Tipps:
-       Lauft die Standardtrainingsrunde in die andere Richtung und haltet Augen und Ohren offen, was ihr alles entdeckt.
-       Lauft die Trainingsrunde in wechselnden Geschwindigkeiten! Es kostet am Anfang immer etwas Überwindung, aber wenn man einmal in dem „Schnell-Langsam-Modus“ angekommen ist, macht es richtig viel Spass!
-       Lauft zu unterschiedlichen Tageszeiten. Das bringt den Rhythmus vielleicht durcheinander, aber lässt den Körper auch aus dem Tiefschlaf erwachen!

Viel Spass, Eure AM!
P.S. Dieser Blog ist auch nachzulesen auf der Website der Engadiner Post: http://blog.engadin.online/blog/ 

Mittwoch, 15. März 2017

Das Training ist immer anders anstrengend!

Die Steigung ist in jedem Training anders anstrengend! Manchmal gebe ich auf, manchmal fliege ich hoch!



Wie immer ist der Winter in den Bergen lang und dunkel und matschig und kalt und es erfordert eine Menge Selbstdisziplin, das Training in einem Rahmen durchzuhalten, so dass die Form nicht ganz verloren geht. Neben dem Trailrunning gehe ich nur all zu gerne mit den Tourenski ins Gelände und suche immer wieder neue versteckte Ecken. Wenn dann mal alles zerfahren ist, bleibt nur noch das Training auf der Piste. In meinem Fall ist das ganz praktisch, da ich die Ski auf den Rucksack schnalle, 1km mit dem Bike fahre und dann eine schöne, anspruchsvolle Trainingsstrecke mit 1000hm vor mir habe. Nur leider ist diese Piste bei jedem Training anders "gelaunt". Es ist unglaublich interessant, wie unterschiedlich mich diese Steigung "fertig" machen kann. Mitunter laufe ich dort hoch und wundere mich, wenn ich oben ankomme. Dann frage ich mich, ob ich vielleicht nochmal hochlaufen soll. Das ist ein tolles Gefühl! Vor allem, wenn ich mit den ultraleichten Rennski unterwegs bin (danke an Micha Steiner!). Diese "Viecher" sind allerdings alles andere als leicht zu handhaben. Neulich musste ich auf diese Spaghetti ausweichen, da meine normalen Ski kaum mehr Wachs hatten und ich Tage zuvor immer wieder steckengeblieben war. Ok, es hatte auch geregnet und der Schnee war alles andere als schön. 
An diesem anderen Morgen war die Piste dann ziemlich vereist und ich rutschte in allen möglichen Hangneigungen ab und landete fast noch im Flussbett. Um den Berg doch noch irgendwie zu bezwingen, holte ich in sehr weiten Serpentinen aus und erkundete somit ganz neue Bereiche dieses Gebirges! Auch schön! Und was soll ich sagen: die Zeit verging dreifach im Flug und ich war im Vergleich zu den Trainings mit den normalen Ski um 20 Minuten schneller! Die Abfahrt war dann allerdings fünfmal so lang und ich war froh, dass ich alleine unterwegs war. Ich kam mir vor, als würde ich auf rohen Eiern fahren... 
Aber des öfteren geht auch an einem solchen Trainingstag rein gar nichts. Da erscheint mir die Steigung als unüberwindbares Hindernis mit Buckeln und Huckeln und von überall her ruft es: "du langsame Schnecke! Da sind selbst die Eichhörnchen schneller als du". Atemnot wie auf dem Kilimanjaro plagt mich und ich muss immer wieder anhalten, um durchzuatmen. Aber auch in solchen Situationen habe ich immer das Ziel vor Augen und denke nur daran, wie schön es ist, endlich oben zu sein. Letztens bin ich allerdings das erste Mal auf halber Strecke umgedreht. Ich konnte einfach nicht mehr! In dem Moment habe ich mich gefragt, ob es denn Spass macht, sich immer zu quälen. In dem Moment war der Körper samt Hirn einfach fix und fertig. Als ich am nächsten Tag meine Rechnung begleichen wollte, spürte ich von dieser Schwäche rein gar nichts mehr. Was es mich gelehrt hat? Zu beißen und zu kämpfen und sich zu quälen macht nur so lange Spaß, bis der Spaß aufhört. Dann lieber auf die nächste Trainingseinheit bauen und eine sinnvolle Pause einlegen. Und die Philosophin in mir sagt: kein Tag ist wie der andere und auch kein Training ist wie das andere. Schakka. 
Es lohnt sich immer auf den Berg zu gehen (Zitat Basti Haag, R.I.P.) 

Manchmal bin ich schneller als mein Schatten! 

Und manchmal ist es so mühsam, als hätte ich Steine im Ranzen. 

Donnerstag, 9. Februar 2017

Fat Boys Run - Podcast Episode

http://fatboysrun.de/fatboysrun-episode-73-anne-marie-flammersfeld/

Hier gibt`s ein schönes Interview mit den "Fat Boys Run" zum Nachhören im Podcast!
Viel Vergnügen!

Samstag, 14. Januar 2017

Ich dachte immer, alternatives Training wäre langweilig!

Ich dachte immer, alternatives Training wäre langweilig. Das liest man ja auch schon im Begriff an sich. "Alternativ" bedeutet doch immer etwas zu machen, was nicht dem Eigentlichen entspricht. Man sucht sich etwas und geht einen Kompromiss ein. Alternativtraining bei uns Läuferinnen und Läufern ist ja meistens das Fahrradfahren oder das Schwimmen. Beides finde ich nicht so ansprechend. Vor allem Schwimmen! Wenn ich Pech habe (und das ist meistens der Fall, wenn ich ich eine Badeanstalt betrete), sind die Umkleideräume mit schreienden Kindern belegt (ich habe nichts gegen schreiende Kinder; aber in den Umkleidekabinen einer Badeanstalt hallt das immer so schrecklich!), die jeglichen Raum für sich in Anspruch nehmen (werdet ihr mal erwachsen, ihr kleinen süßen Wesen!). Mit ihren patschigen Fingern greifen sie in meinen Bodylotion-Topf und schmieren sich die Creme zur Freude der Eltern auf die Kleidung und verteilen den Rest in ihrem sabbernden Mund. Was ich davon halte? Nur schnell hier weg! Habe ich die Hürde des Umkleidebereichs einmal geschafft und tauche endlich in das Becken, fallen mir mindestens drei negative Eigenschaften über das Schwimmen ein: man kann sich nicht die Nase putzen, man kann sich nicht unterhalten und wenn man mal muss, dann muss man raus aus dem Becken und den langen Weg zur Toilette rennen. Nach den geschwommenen Kilometern steht dann der Weg zurück in die Umkleidekabine an und meistens ergebe ich mich meinem Schicksal und denke mir nur: nie wieder.
Anders verhält es sich beim indoor-biking. Das kann ja auch ziemlich langweilig sein, wenn das Fitnessstudio in irgendeinem dunklen Keller ohne Fenster und Aussicht ist. In meinem Fall ist es aber ein toller, heller Kraftraum mit Aussicht auf die umliegenden Berge und dem St. Moritzer See. Und das beste ist, dass dieser Raum nur von Nationalmannschafts-Athletinnen und Athleten benutzt werden darf! So war ich also letztens beim Alternativ-Training auf dem Spinnig-Bike im besagten Kraftraum und strampelte vor mich hin, als plötzlich die Türe aufging und eine einzelne männliche Person reinkam. Mein geschulter sportwissenschaftlicher Blick sagte mir sofort, dass es sich um einen Bobfahrer handeln muss, vielleicht sogar um einen Anschieben: Breite Schultern und Oberschenkel mit einem Durchmesser eines Elefantenbeins. Ich radelte weiter vor mich hin (Intervalltraining mit unterschiedlichem Widerstand) und beobachtete die Person aus dem Augenwinkel. Mit einer Hantelstange ohne Gewichte fing er an, erste Übungen zu machen. Mh, dachte, ich, ist das schon alles? Mehr geht da nicht? Als Läuferin habe ich mit Krafttraining ja ungefähr so viel am Hut wie Spiderman ohne Spinnenfäden. Aber die Show war noch nicht zu ende. Es folgte ein Durchgang mit Gewichten so dick wie Autoreifen. 4x4 Wiederholungen mit gestreckten Armen über den Kopf und dann Bäng: die Hantelstange aus voller Bewegung auf den Gummiboden fallen lassen. Mann, was hatte ich mich erschrocken! Aber das ist wahrscheinlich nur Teil der Show, so dass alle (in dem Fall nur ich) bewundert zu der Person schauen sollen. Danach wurden nochmals 2 weitere Autoreifen auf die Stange geknallt und das Spektakel begann von vorne. Ich fühlte mit den Bandscheiben dieser Person und brachte mich unbewusst in Deckung, falls gleich eine rausspringen sollte. Die Vorstellung endete nach einer weiteren Runde Autoreifen und einem Getänzel vor dem Finale wie Usain Bolt vor einem 100m Sprint. Danach räumte die Person alles wieder auf und verschwand aus dem Raum. Währenddessen schaute ich auf die Uhr und freute mich wie Bolle, dass ich 30 Minuten länger als geplant trainiert hatte. So macht alternatives Training Spass!

Mein Musiktipp: 
https://www.youtube.com/watch?v=0n7v-gGYpaw 
Aussicht vom Spinningbike

Auf dem Spinningbike :-)